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Contracting – Wärme-Energie als private Dienstleistung

Contracting ist eine Dienstleistung, die den Prozess der Energieversorgung von Gebäuden, Quartieren oder Produktionsanlagen zur Aufgabe hat. Dabei ist auch die Abrechung Teil der Aufgaben eines Contractors. Aufgaben rund um die Energieversorgung und/oder Effizienzsteigerung von Gebäuden sind dann Sache des Contractors. Dieser verfügt über technisches Know-how und Erfahrung, um Anlagen zur Energieerzeugung – beispielsweise Nahwärmenetze – wirtschaftlich und ökologisch planen, bauen und betreiben zu können. Der Contractor nimmt damit oftmals die Rolle des klassischen Stadtwerks ein. 

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Die Vielfalt der Nahwärmenetze: Kalte Nahwärmenetze, Low-Ex-Netze und warme Netze im Vergleich

Nahwärmenetze versorgen städtische Quartiere und Gemeinden mit Wärme und Kälte. Sie können aus verschiedenen Quellen gespeist werden und unterschiedliche Temperaturen haben. In diesem Artikel stellen wir die unterschiedlichen Netz-Architekturen von Nahwärmenetzen vor und beleuchten deren Vor- und Nachteile.

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Erneuerbare Energien speichern - Leichter mit dem kleinen Energiequellen-Speicher EQS für Ein- und Mehrfamilienhäuser

Über Eisspeicher haben wir Ihnen in diesem Blog schon einmal berichtet. Damals haben wir uns mit großen unterirdischen Anergie-Speichern befasst, die Gebäudekomplexe wie Schulen oder ganze Quartiere saisonal versorgen. Nun gibt es Neuentwicklungen auf den Markt, die für Ein- und Mehrfamilienhausbesitzer interessant sind und die Eisspeicherheizung in Verbindung mit einer Wärmepumpe auch mit geringem Platzangebot attraktiv machen.

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Digitale Methoden und Tools: So kommt Tempo in Gebäudesanierungen und Quartiersplanungen

Die Baubranche in Deutschland kämpft aktuell mit Fachkräftemangel, Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung und der Zinslage – dies bremst die Geschwindigkeit der Sanierungs- und Bauprozesse. Daneben spielen vor allem die langen Planungs- und Genehmigungsphasen eine entscheidende Rolle dabei, dass das Bauen in Deutschland so lange dauert. Die Vielzahl von Vorschriften und nicht-standardisierten Vorgaben im föderalen System Deutschlands verlangsamt den Prozess zusätzlich. Eine Vereinfachung und Entbürokratisierung bei der Bearbeitung von Bauanträgen wäre sicherlich erstrebenswert.

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Großwärmepumpen: Gamechanger zur Dekarbonisierung des Wärmesektors

Wärmepumpen entwickeln sich im Zuge der Energiewende in privaten Wohnhäusern und besonders in Neubauten zum Standard für die Wärmeversorgung. Sie stehen als dezentrale Versorgungslösung beim Verbraucher im eigenen Vorgarten oder Keller. 
Eine weniger bekannte Variante sind Großwärmepumpen. Sie werden für das wirtschaftliche und emissionsfreie Beheizen und Kühlen in der kommunalen Infrastruktur, der Industrie sowie großen Wohn-, Wirtschafts-, und Geschäftsgebäuden eingesetzt und werden zentral platziert.

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Wärmerückgewinnung aus dem Abwasserkanal - alternative Wärmequelle für Städte und Quartiere

Städte und Kommunen sind verpflichtet, in den nächsten Jahren eine kommunale Wärmeplanung zu erstellen und klimafreundliche, lokale Wärmequellen zu erschließen, um diese in die Heizinfrastruktur einzubetten. 
Auf der Suche nach ergiebigen Quellen gerät das Abwasser immer mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit. Besonders in dicht besiedelten Städten und Ballungsräumen. Abwasser hat im Kanal eine Temperatur zwischen 10 und 20 Grad Celsius und ist besonders tagsüber, wenn Wärme (oder Kälte) benötigt wird, durchgehend ergiebig verfügbar. Durch die deutsche Kanalisation fließen jedes Jahr etwa zehn Milliarden Kubikmeter Abwasser.

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Wärmebrücken - Auswirkungen und Vermeidung

Wärmebrücken (umgangssprachlich auch Kältebrücken genannt) sind alle Stellen im Gebäude, über die mehr Wärme von innen nach außen verloren geht als über die Bereiche der Umgebung. Dort geht Wärme also schneller verloren als an anderen Stellen des Gebäudes. In unserem Blogbeitrag beschreiben wir, wie Wärmebrücken energetisch ins Gewicht fallen und welche Folgen sie haben können und was Sie bei Bau und Sanierung dagegen unternehmen können.

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Neuerungen im Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Am 8. September 2023 hat der Bundestag das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) verabschiedet. Am 1. Januar 2024 wird die 2. Novelle des GEGs in Kraft treten.
Die Maßnahmen aus dem "Heizungsgesetz" sollen den Umstieg auf erneuerbare Energien beim Heizen nun schrittweise voranbringen – und damit den Klimaschutz. Die abgespeckte Version des ursprünglichen Gesetzentwurfs wird allerdings wohl nicht dafür Sorge tragen, dass Deutschland die Klimaziele bis 2030/2045 noch erreicht. Denn die Vorgaben greifen für die meisten Gebäude später als zunächst geplant und Ausnahmen sind fast schon die Regel.

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Dekarbonisierung von Wärmenetzen in Deutschland: In 9 Schritten zur erfolgreichen Transformation

Die Transformation von Wärmenetzen in Deutschland spielt eine tragende Rolle bei der Energiewende und der Dekarbonisierung. Insbesondere Nahwärmenetze werden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten umgerüstet und stellen somit Kommunen vor neue Herausforderungen, einen umfassenden Wärmeleitplan zur Transformation auszutüfteln.  Die Nutzung von Anergie-Quellen ist dabei ein zentraler Punkt.

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Vertikale Photovoltaik- (PV-) Anlagen an Fassaden, Balkonen und Zäunen - effizient oder nur Trend?

Am 16.08.2023 hat das Kabinett das Solarpaket I beschlossen. Damit soll der Bau von Solaranlagen auf Dächern und Gebäuden erleitert werden und weniger Bürokratieaufwand anfallen. Auch die Installation und der Betreib von Balkon-PV wird so erleichtert. Gut so, denn der Solarausbau in Deutschland muss noch kräftig an Fahrt aufnehmen, auch wenn am Pfingstmontag 2023 bei der Bundesnetzagentur schon die dreimillionste PV-Anlage registriert wurde. Damit sind, so der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar), inzwischen über 70 Gigawatt Leistung in Deutschland installiert. 

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