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Bis wann müssen Städte und Kommunen einen kommunalen Wärmeplan erstellen?

Großstädte über 100.000 Einwohner mussten bis Mitte 2026 einen kommunalen Wärmeplan vorlegen, alle kleineren Kommunen bis Mitte 2028. Mit dem kommunalen Wärmeplan erhalten Kommunen einen Fahrplan, um bis zum Jahr 2040 eine CO2-neutrale Wärmeversorgung ihres Gebietes zu erhalten. Diese Aufgabe - und vor allem die daraus abgeleiteten Maßnahmen und deren Priorisierung - müssen und können Kommunen oft nicht allein leisten. Hierbei helfen Energieplaner goodmen energy.

 

⚠️ Aktueller Hinweis zur Rechtslage (Stand 2026): Das finale Wärmeplanungsgesetz (WPG) ist bundesweit rechtskräftig. Großstädte (über 100.000 Einwohner) müssen ihren kommunalen Wärmeplan bis zum 30. Juni 2026 vorlegen, kleinere Kommunen haben bis zum 30. Juni 2028 Zeit. Das gesetzlich verankerte Zieljahr für eine vollständig klimaneutrale Wärmeversorgung in Deutschland ist das Jahr 2045.

Welche Kernziele verfolgt die kommunale Wärmeplanung für eine zukunftssichere Energieversorgung?

Die Wärmeplanung erfasst den aktuellen Ist-Zustand, deckt lokale Potenziale aus erneuerbaren Energien und Abwärme auf und entwickelt daraus einen konkreten Transformationspfad für ein klimaneutrales Zielszenario bis 2040.

KWP fertig - und jetzt?

Wir haben Lösungsstrategien für eine erfolgreiche Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung. Ob als einzelne Maßnahmen, als Maßnahmenpaket, gestaffelt oder gebündelt - goodmen energy setzt Ihre Kommunale Wärmeplanung nach Ihren Vorgaben um. Sie haben keinen Plan? Kein Problem, auch das übernehmen wir gern für Sie. Damit Ihr KWP mehr ist als Papier.
Übrigens: Falls gewünscht, stellen wir Ihnen auch Finanzierungslösungen vor, z.B. in Form von Kooperativem Contracting.

In welchen 5 Phasen läuft die Erstellung eines kommunalen Wärmeplans ab?

Von der datenbasierten Bestands- und Potenzialanalyse über die Ausweisung konkreter Eignungsgebiete für Wärmenetze bis hin zur fertigen Wärmewendestrategie gliedert sich der Prozess in fünf strukturierte Hauptphasen:

  1. Bestandsanalyse (Datenbasis schaffen):
    Erhebung des aktuellen Wärmebedarfs, des Verbrauchs und der Treibhausgasemissionen nach Sektoren. Erfasst werden Gebäudetypen, Baualtersklassen sowie die vorhandene Infrastruktur aus Gasnetzen, Wärmenetzen und Heizzentralen.
  2. Potenzialanalyse (Ressourcen ermitteln):
    Untersuchung aller lokalen Potenziale für Energieeinsparungen bei Raumwärme, Warmwasser und Prozesswärme. Gleichzeitig werden regional verfügbare erneuerbare Energien (z. B. Geothermie, Solarthermie) und industrielle Abwärmequellen exakt erfasst.
  3. Klimaneutrales Zielszenario (Zukunft planen):
    Modellierung einer vollständig klimaneutralen Wärmeversorgung mit konkreten Zwischenbilanzen für das Jahr 2030 und das Zieljahr. Das Gemeindegebiet wird räumlich präzise in Eignungsgebiete für Wärmenetze und dezentrale Einzelversorgungen aufgeteilt.
  4. Wärmewendestrategie & Maßnahmenkatalog (Fahrplan festlegen):
    Formulierung eines verbindlichen Transformationspfads mit spezifischen Maßnahmen für Quartiere und Eignungsgebiete. Prioritäre Projekte für die nächsten fünf bis sieben Jahre werden detailliert beschrieben, um den Netzausbau und den Endzustand der Infrastruktur festzulegen.
  5. Zusammenstellung der Kennzahlen (Ergebnisse sichern):
    Bündelung aller zentralen Kerndaten des Wärmeplans in einer transparenten Übersicht. Dazu gehören die finale Treibhausgasbilanzierung, die genauen Grenzen der Eignungsgebiete sowie die berechneten Einparpotenziale der Gebäudeeffizienz.


Warum ist ein digitaler Zwilling für die kommunale Wärmeplanung unverzichtbar?

Um die umfassenden Anforderungen der kommunalen Wärmeplanung langfristig und rechtssicher zu lösen, empfiehlt sich die Erstellung des gesamten Planwerks als dynamischer, digitaler Zwilling der Kommune:

  • Sektorenübergreifende Integration: Ein digitaler Zwilling verknüpft die Energiedaten nahtlos mit der laufenden Stadt- und Infrastrukturplanung aller Fachabteilungen.
  • Dynamische Datenbasis: Statt eines statischen PDF-Dokuments erhalten Kommunen und Energieversorger ein interaktives Tool, das bei baulichen Veränderungen flexibel aktualisiert werden kann.
  • Höhere Planungssicherheit: Durch die virtuelle Abbildung lassen sich künftige Netzerweiterungen und hydraulische Szenarien im Expertenverbund risikofrei simulieren und optimieren.

Die Anforderungen an die kommunale Wärmeplanung sind umfassend, können aber im Expertenverbund und durch Kooperationen zuverlässig gelöst werden.