Dekarbonisierung von Hotels: Wertsteigerung und Kostensenkung

Herausforderungen in der Hotellerie
Heizung, Kühlung und Lüftung machen in Hotelbetrieben den größten Anteil am Energieverbrauch aus, gefolgt von Küche, Kühlung und Wäscherei – oft 30-50% der Betriebskosten. Ohne Maßnahmen drohen volatile Preise und CO₂-Abgaben, die Margen nicht nur drücken, sondern sogar die Existenz vieler Standorte gefährden. Um hier wirtschaftliche Stabilität zu erlangen, ist es für die Branche essenziell, sich von Gas- und Ölmärkten so weit wie möglich unabhängig zu machen. Regenerative Multiquellen-Lösungen wie Wärmepumpen kombiniert mit PV oder PVT reduzieren diese Abhängigkeiten und schaffen Planbarkeit über Jahrzehnte.
Das sind die Hauptprobleme in Hinblick auf steigende Energiekosten, die Hotels künftig lösen müssen:
- Massiv steigende Betriebskosten: Strom, Gas und Wärme sind oft die größten Ausgabenposten, wobei keine positive Trendwende absehbar ist.
- Steigender CO2-Preis: Gesetzliche Erhöhungen (z. B. auf 55 Euro pro Tonne ab 2025) verteuern fossile Energieträger wie Gas und Heizöl zusätzlich
- Hoher Energieverbrauch: Hotels verbrauchen viel Energie für Heizung, Kühlung und Warmwasser (besonders Pools).
- Konstante Fixkosten bei geringer Auslastung: Die energetischen Grundlasten (Heizung, Lüftung, Kühlung) bleiben auch bei leerstehenden Zimmern hoch, was die Kosten pro Gast drastisch erhöht.
- Investitionsstau: Es besteht dringender Handlungsbedarf bei der Modernisierung zu energieeffizienteren Technologien: Viele Betriebe müssten in moderne Heizsysteme, Dämmung oder smarte Steuerung investieren.
- Betreiberstruktur: Nur etwa bei der Hälfte der Hotels sind Betreiber gleichzeitig auch Besitzer der Immobilien. Die andere Hälfte hat kaum Einfluss auf die Durchführung von größeren baulichen Maßnahmen.
- Spagat zwischen Komfort und Sparen: Sparmaßnahmen (z.B. geringere Pooltemperaturen, weniger Zimmerreinigung) dürfen die Gästezufriedenheit nicht negativ beeinflussen.
- Geringere Margen & Preiskampf: Die Mehrkosten können nur bedingt an Gäste weitergegeben werden, was die Rentabilität gefährdet.
Hier können Sie sich unser Audio-Briefing zum Thema anhören:
Bauliche Lösungen – Investitionen für Hotelbesitzer und Eigentümer
Da Energiepreise für Strom, Wärme und Warmwasser einen erheblichen Teil des Budgets verschlingen, wird Energieeffizienz zu einem kritischen Wettbewerbsfaktor, den die Hotelbranche unbedingt Beachtung schenken sollte.
Ein Lösungsansatz ist der Einsatz von erneuerbaren Energien vor Ort: Die energetische Sanierung der Gebäudehülle und der Umstieg auf erneuerbare Energien, wie Photovoltaik oder Wärmepumpen, reduzieren die Abhängigkeit von teuren fossilen Brennstoffen langfristig. Groß-Wärmepumpensysteme versorgen effizient Heizung, Warmwasser und Kühlung aus erneuerbaren Quellen wie PV/PVT, Erdsonden oder Flusswasser.
In der Gastronomie und im Wellnessbereich helfen moderne Wärmerückgewinnungssysteme, die Abwärme von Kühlgeräten oder Saunen zur Wassererwärmung wiederzuverwenden.

goodmen energy bietet individuelle und umfassende Lösungen für ein Gesamtsystem
Ob Lösungen für Bestandsgebäude, Neubauten oder die Einbindung in ein Quartiersnetz: Wir analysieren zunächst Ihre Bedarfe und Bedürfnisse und erstellen dann ein effizientes und wirtschaftlich optimiertes Konzept, das auch Abwärme, passive Kühlung oder Wasser-Hygienethemen umfasst. Zusätzlich sorgt ein durchdachtes Speicher- und Lastmanagement für stabile Kosten im Betrieb und unsere Fördermittelberatung maximiert KfW- und BAFA-Zuschüsse.

Energie-Effizienz-Maßnahmen – interessant auch für Betreiber und Ketten
Auch wer keine großen baulichen Investitionen tätigen kann, kann den Energieverbrauch senken. Gebäudeleittechnik und Echtzeit-Monitoring steuern Heizung, Lüftung und Warmwasser intelligent – ohne Baumaßnahmen. Automatisierung, gesteuerte Verbrauchsreduktion, Wasserhygienemaßnahmen und Wartungsmanagement wirken sofort und kosten kleines Geld. Im ersten Jahr sind dadurch bereits Einsparungen in Höhe von 15-25% der Verbrauchskosten möglich und die Änderungen sind oft innerhalb weniger Wochen umsetzbar.
Betriebe können ein engmaschiges digitales Verbrauchsmonitoring einführen, um versteckte „Stromfresser“ wie beispielsweise alte Minibars oder ineffiziente Lüftungsanlagen gezielt zu identifizieren.
Auch Smart-Room-Technologien, die Heizung und Licht automatisch abschalten, sobald ein Gast das Zimmer verlässt, sind zielführend.
Nicht zuletzt wird das Personal und die Gäste durch Transparenz und kleine Anreize aktiv in das Energiesparen eingebunden, um den bewussten Umgang mit Ressourcen im Alltag zu fördern.
goodmen energy als Partner der Hotellerie
Der Hotelalltag ist hektisch. Technische Leiter sind oft mit der Vielfalt ihrer Aufgaben am Rande der Leistungsfähigkeit angekommen. Trotzdem besteht der Druck, energiesparende und damit kostenreduzierende Maßnahmen vorzunehmen.
Mit goodmen energy als Partner erhalten Besitzer und Betreiber eine vollumfängliche Unterstützung: Vom maßgeschneiderten Konzept bis Inbetriebnahme, inklusive Smart-Monitoring und Contracting – und unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit und des laufenden Betriebs. Je nach Finanzierbarkeit können wir auch Schritt für Schritt vorgehen und Maßnahmen nacheinander – beispielsweise in einem Zehnjahresplan – umsetzen.
Als Mitglied im Hotelkompetenzzentrum (HKZ) haben wir uns diesen starken Partner gesucht, um bestmöglich auf die Wünsche und Bedürfnisse von Hotelkunden eingehen zu können – dort bieten wir unsere Expertise an. Zu finden auf der HKZ-Website unter „Partner“ (externer Link).
Unser Fokus: Wirtschaftlich, förderfähig, zukunftssicher.
Schauen Sie doch auch in unseren Flyer – dort finden Sie alle relevanten Erst-Informationen kompakt zusammengefasst.

