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Wärmewende in Ihrer Kommune: So gelingt der Einstieg – ohne Überforderung

Seit Januar 2024 sind Kommunen in Deutschland dazu verpflichtet, einen kommunalen Wärmeplan zu erstellen. Die Grundlage dafür bildet das Wärmeplanungsgesetz (WPG). Was bedeutet das konkret? Wo finden Kommunen Hilfe bei der Erstellung einer Wärmeplanung? Und wie sollen Sie die Maßnahmen finanzieren? Wir geben Antwort auf die wichtigsten Fragen! Wir helfen Ihnen bei Plaung und Umsetzung sinnvoller Wärmewende-Projekte!

 

Strategisch denken: Kommunale Wärmeplanung ist Pflicht

  • Alle Kommunen müssen aktiv werden – unabhängig von Größe oder Lage.
  • Die Fristen sind gestaffelt:
    • Kommunen mit über 100.000 Einwohnern: bis 30. Juni 2026
    • Kommunen mit unter 100.000 Einwohnern: bis 30. Juni 2028
  • Die Bundesländer müssen die Umsetzung koordinieren und sicherstellen.

Warum Wärmeplanung?

  • Sie zeigt auf, wie Ihre Kommune treibhausgasneutral mit Wärme versorgt werden kann.
  • Sie bildet die Grundlage für Investitionen in Wärmenetze, Quartierslösungen, Gebäudesanierung.
  • Sie hilft, Synergien zwischen Akteuren zu schaffen – von Stadtwerken bis Wohnbaugesellschaften.

goodmen energy unterstützt Sie bei der Analyse, Planung und Umsetzung – ganz individuell auf Ihre Gegebenheiten abgestimmt.
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Wärmewende gemeinsam gestalten: Kommunikation & Beteiligung

Technik und Förderung sind wichtig – aber ohne Akzeptanz gelingt keine Wärmewende.

Was Kommunen beachten sollten:

  • Frühzeitig informieren: über Nutzen, Technik, Kosten und Perspektiven
  • Zuhören statt belehren: Sorgen ernst nehmen, in Dialog treten
  • Beteiligung ermöglichen: z. B. durch Bürgerforen oder Quartiersgespräche
  • Transparenz leben: über Entscheidungen, Planungen und Prozesse offen berichten

Bonus-Effekt:

Wo Bürger:innen sich einbringen können, steigt die Akzeptanz – und manchmal auch die Finanzierung, z. B. durch Bürgerenergieprojekte.

Wir unterstützen auch bei Kommunikationsstrategien und Bürgerdialogen – sprechen Sie uns an.
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Klimaschutz vernetzt denken: Wärme, Strom, Mobilität zusammendenken

Die Wärmewende ist kein Soloprojekt. Viele Kommunen profitieren davon, wenn sie Energie ganzheitlich betrachten.
Beispiele für smarte Verknüpfungen:

  • Wärmepumpe + PV(T)-Anlage und Speicher = günstiger Eigenstrom für Heizung und Haushalt
  • E-Mobilität + Lastmanagement = Strom effizient nutzen, Netze entlasten
  • Quartierslösungen = Wärme, Strom und Mobilität lokal bündeln und steuern

Diese Synergien lassen sich technisch und wirtschaftlich sinnvoll kombinieren – wir zeigen Ihnen, wie das auch in Ihrer Kommune funktioniert.

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Warum sich Klimaschutz vor Ort lohnt

Klimaschutz ist mehr als Pflicht – er bringt spürbare Vorteile für Ihre Bürger:innen:

  • Mehr Lebensqualität durch saubere Luft und weniger Lärm
  • Unabhängigkeit von fossilen Energien
  • Regionale Wertschöpfung bleibt in der Kommune
  • Bezahlbare, stabile Energiepreise durch Erneuerbare
  • Attraktivität für Unternehmen und Fachkräfte steigt

Kurz gesagt: Wer heute in die Wärmewende investiert, sichert sich die Zukunft.

Typische Vorurteile – und was wirklich stimmt

„Das wird alles nur teurer.“
Falsch. Erneuerbare Energien sind langfristig oft günstiger als fossile – durch niedrigere Betriebskosten, Fördermittel und Preisstabilität.

„Unsere Versorgung ist dann nicht mehr sicher.“
Im Gegenteil. Dezentrale Systeme, intelligente Netze und Speicherlösungen erhöhen die Versorgungssicherheit.

„Da gehen doch nur Jobs verloren.“
Nicht wirklich. Die Energiewende schafft neue Arbeitsplätze – in Handwerk, Planung, Service und Betrieb.

„Wir können da doch gar nichts machen.“
Doch! Gerade Kommunen sind zentrale Akteure der Energiewende – und können viel bewirken, wenn sie strukturiert vorgehen.

Die Wärmewende finanzieren: So geht’s

1. Energiemanagement: Sofort sparen, ohne zu investieren

  • Optimierung bestehender Anlagen (Heizung, Lüftung, Beleuchtung)
  • Schulungen für Personal & Nutzende
  • Monitoring und Verbrauchscontrolling

Typische Einsparung: 15–20 % der Energiekosten – ohne Umbau!

2. Contracting: Investieren ohne eigenes Kapital

  • Ein externer Partner übernimmt Planung, Finanzierung und Umsetzung
  • Sie zahlen aus den eingesparten Energiekosten
  • Keine Investitionsrisiken – mit Einspargarantie

Einsparpotenziale: bis zu 70 % – realistisch sind 30–40 %

3. Förderprogramme clever nutzen
Ob Gebäudesanierung, Wärmenetz, Energieberatung oder der Umstieg auf Wärmepumpen – für fast jedes Vorhaben gibt es passende Förderprogramme von Bund, Ländern und teilweise auch Stiftungen.
Hier ein Überblick über die wichtigsten Förderinstrumente:

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

  • BEG WG (Wohngebäude): Zuschüsse und Kredite für Sanierung oder Neubau energieeffizienter Wohngebäude – inklusive Nutzung Erneuerbarer.
  • BEG NWG (Nichtwohngebäude): Gleiches Prinzip – speziell für kommunale Gebäude wie Rathäuser, Schulen oder Sporthallen.
  • BEG Einzelmaßnahmen: Förderung einzelner Maßnahmen wie Heizungsumstellung oder Dämmung.
  • Baubegleitung & Energieberatung: Förderzuschüsse für professionelle Planungs- und Beratungsleistungen.

BAFA-Förderung

  • Heizungsoptimierung und -tausch: Zuschüsse für moderne Heizsysteme, z. B. Wärmepumpen.
  • Anlagentechnik für Erneuerbare: Förderung für Solarthermie, Biomasseanlagen etc.
  • Wärmenetze: Unterstützung für den Auf- und Ausbau von (auch kalten) Wärmenetzen.
  • Energieberatung für Wohngebäude: Gefördert wird eine qualifizierte Bewertung der Ist-Situation und möglicher Sanierungsschritte.

KfW-Förderprogramme

  • KfW 270: Zinsgünstige Kredite für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien.
  • KfW-Programme für Unternehmen & Kommunen: Unterstützung für Maßnahmen zur Energieeffizienz und Erneuerbaren – auch für öffentliche Träger.

Noch mehr Fördermöglichkeiten

Je nach Bundesland und Projekt gibt es darüber hinaus:

  • regionale Zuschussprogramme
  • Förderangebote von Stiftungen
  • Sonderprogramme für kleinere Kommunen
  • Kombinationsmöglichkeiten mehrerer Programme

Die Bedingungen ändern sich regelmäßig – und oft entscheidet die richtige Reihenfolge von Antragstellung und Maßnahme über die Förderfähigkeit.

Deshalb unser Tipp: Holen Sie sich frühzeitig Beratung – wir helfen Ihnen, das passende Förderpaket für Ihre Kommune zusammenzustellen.

 Jetzt Fördermittelberatung anfragen

Wärmepumpensysteme: Für Alt und Neu geeignet

Moderne Wärmepumpen sind leise, effizient und flexibel einsetzbar – auch im Altbau.

Typische Missverständnisse:

  • „Nur für Neubauten“ – falsch: auch Altbauten profitieren bei guter Planung
  • „Zu teuer“ – falsch: Betriebskosten sind niedrig, Förderung hilft bei der Anschaffung
  • „Zu laut“ – falsch: neue Modelle sind flüsterleise
  • „Funktionieren im Winter nicht“ – falsch: zwar können Luft/Wasser-Wärmepumpen bei niedrigen Temperaturen etwas an Effizienz verlieren, während beispielsweise Sole/Wasser-Wärmepumpen auch bei extrem niedrigen Temperaturen effektiv sind – funktionieren werden sie aber beide. 

Wir helfen bei der Auswahl, Auslegung und Umsetzung.

Ihr Team für die Wärmewende – auch wenn Sie keins haben

Nicht jede Kommune hat eigene Energiemanager:innen oder Klimaschutzbeauftragte. Das ist kein Hindernis!
Was wir für Sie übernehmen können:

  • Entwicklung eines energetischen Gesamtkonzepts
  • Fördermittelberatung und Antragsunterstützung
  • Projektentwicklung und Umsetzung
  • Kommunikation mit Bürger:innen und Gremien

Jetzt starten – mit Unterstützung von goodmen energy

Die Wärmewende beginnt mit dem ersten Schritt – und der ist ganz einfach: Sprechen Sie uns an.
Wir helfen Ihnen:

  • Den Einstieg zu finden
  • Die nächsten sinnvollen Maßnahmen zu planen
  • Fördermittel zu nutzen
  • Den Überblick zu behalten

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Hinweis: Gerne stellen wir Ihnen die Informationen dieses Artikels auch in PDF-Form für interne Zwecke zur Verfügung – sprechen Sie uns gerne an: info@goodmen-energy.de